#mooc9 – Mein digitales Ich

Mooc_Digitales_ichDer ichMooc der VHSn Hamburg und Bremen und der FH Lübeck basiert auf Moodle und erinnert zu Beginn ein wenig an die Moodlekurse wie ich sie bisher kannte. Es begann immer mit der Frage: „Anrede per Sie oder per Du?“. Dann musste man sein Profil erstellen, ein Foto hochladen und sich im Forum vorstellen und auf ein anderes Posting antworten. Allerdings gab es in den Moodlekursen nur bis zu 15 TeilnehmerInnen, die Moderation war deshalb nicht so aufwendig. In diesem Mooc sind es immerhin 1588 TeilnehmerInnen.

Auch wenn nur ein Bruchteil der TeilnehmerInnen in den Foren aktiv ist – einige TN bekennen sich gleich zu Beginn zum Lurken – so gilt es doch sehr viele Postings zu lesen. Schon bald wechselt man zu einem oberflächlichen Überfliegen der Forenbeiträge, die meist nicht so spannend sind und sich oft wiederholen.

Nett finde ich die Konzeption des Moocs in Form einer Schifffahrt, die Moderatoren sind Kapitäne, die durch den Kurs führen. Die Videos sind ansprechend und professionell gemacht, in jedem Video wird ein/e ExpertIn zu einem Thema interviewt, zwischendurch sind Fragen zu beantworten. Am Ende jedes Videos wird angezeigt, wieviel Prozent man erledigt hat und bekommt sogenannte Badges als Belohnung.

Wer möchte, kann auch an drei begleitenden Präsenzveranstaltungen, den sogenannten Moocbars teilnehmen oder auch selbst welche organisieren, die aber auch online in Form von Onlinekonferenzen verfolgt werden können. Eine spannende Mischung also.

Inhaltlich geht es in den vier Wochen im Wesentlichen darum, uwie man bewusst mit seinen eigenen Daten umgeht nd verantwortungsvoll mit Daten anderer Personen. Ein ziemlich nützlicher Mooc also!ichmooc_2015

Interessant ist auch die Frage, ob man überhaupt im Netz präsent sein sollte und wenn ja, ob man Berufliches von Privatem trennen muss. Und wie präsentiert man sich dann, ohne allzu viel von sich preiszugeben? Ein Blog wird als eine Art Zentrum für soziale Aktivitäten vorgeschlagen, auf den man andere soziale Netzwerke verlinken kann, in welchen man aktiv ist. Mehr als zwei, drei Netzwerke sollte man jedoch nicht pflegen, da es zu zeitaufwendig werden könnte.

Eine berufliche Onlinepräsenz ist heutzutage fast schon ein Muss, weil viele Arbeitgeber im Netz über potenzielle ArbeitnehmerInnen zu recherchieren pflegen. Weiters werden nützliche Tipps zum Kommunikationsverhalten in Foren gegeben, oder wie man mit Trollen umgeht. Ein wichtiges Thema sind auch Fotos, sowohl im Bezug auf das Urheberrecht als auch das Recht auf das eigene Bild.

Ein weiteres Thema sind Suchmaschinen wie Google oder Yasni. Google kann durch Metadaten Rückschlüsse auf seine Nutzer ziehen und diese für Werbezwecke verwenden. Zu guter Letzt rät man, möglichst wenig persönliche Daten von sich preiszugeben, bzw. nur jene Inhalte, von welchen man will, dass sie gefunden werden. 

Alle Videos sind auf YouTube nachzusehen.

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