Archive for the 'Projekte' Category

Philosophieolympiade

Schön, dass es im Zeitalter von WhatsApp & Co, in dem es vor allem um einen raschen Austausch von möglichst kurzen Informationen geht, auch noch Veranstaltungen gibt, wo junge Menschen angeregt werden, längere Texte zu philosophischen Themen zu verfassen, die zu Reflexion anregen! 😉 Hier geht es zur HOMEPAGE und zu den interessanten Themen der diesjährigen Philosophieolympiade, an der erfreulicherweise viele österreichische Schulen teilgenommen haben. Die Ergebnisse der SiegerInnen lassen sich durchaus sehen!

Stop au gaspillage alimentaire – un projet scolaire

gaspillage2014 soll das Jahr des Kampfes gegen die Lebensmittelverschwendung werden. Laut Europaparlament sollen Bedingungen geschaffen werden, durch welche die Nahrungsmittelverschwendung bis 2025 auf die Hälfte reduziert werden soll. Hier ein  sehr schönes Schulprojekt zu diesem Thema. STOP AU GASPILLAGE ALIMENTAIRE. Vor allem didaktisch gut und übersichtlich aufbereitet.

Und hier eine weitere Seite von franceculture.com, inklusive einer netten Grafik, die sich gut zu diesem Thema didaktisieren läßt: Manger sans gâcher. 

Offener Bücherschrank

Offline – Projekt Um SchülerInnen zum Lesen zu animieren haben wir nun einen „Offenen Bücherschrank“ in der Schule. SchülerInnen haben die Möglichkeit, Bücher, die sie nicht mehr brauchen hineinzustellen oder ein Buch, das sie interessiert, zu entnehmen. Völlig kostenlos und unbürokratisch, wann immer sie Lust dazu haben. Die SchülerInnen sind aber auch dazu angehalten, sich um das Funktionieren dieses Projektes zu kümmern. Lediglich Bücherspam wird umgehend von den Lehrenden entfernt. Ziele des Projektes: Eigenverantwortung und Gemeinschaftssinn, sowie Lese- kompetenz zu fördern. Mal sehen, ob es funktioniert! 🙂

Zeichnung: Julian V.

Web 2.0 und Moodle

Im Rahmen einer Diplomarbeit erhielten meine SchülerInnen die Gelegenheit, die Welt des Web 2.0 zu erkunden. Es galt zu erforschen, wie sich diverse Tools im Sprachunterricht ge- winnbringend einsetzen und mit der Lernplattform Moodle kombinieren lassen. Der Diplo- mand  betreute die SchülerInnen online, und ich unterstützte meine SchülerInnen “face to face” im Computerraum bei dieser spannenden Arbeit.

Was anfangs harmlos mit einer Vorstellungsrunde im Forum und einem kurzen Fragebogen zu den Basiskenntnissen der SchülerInnen begann, entpuppte sich alsbald zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den einzelnen Tools sowie den sprachlichen Inhalten, inklusive einiger technischer Herausforderungen. Es galt, eine große Bandbreite abwechslungsreicher und kreativer Aufgabenstellungen innerhalb der fünf Projektwochen zu bewältigen: Dabei wurden Videoclips angesehen, Hörverständnistests gelöst, Gedankenassoziationen mittels Mind-Maps visuell dargestellt, ein gemeinsames Wörterbuch erstellt und in einem Wiki die Ergebnisse einer virtuellen Schatzsuche präsentiert. Damit aber noch nicht genug! Anhand der neuen Spielfunktionen in Edumoodle trainierten die SchülerInnen abwechslungsreich und mit viel Spaß ihren neu erworbenen Sprachschatz, um den abschließenden Online-Test bewältigen zu können.

Ihre Kreativität bewiesen die SchülerInnen vor allem auch in der Arbeit mit externen Web 2.0 Tools, indem sie Avatare kreierten und mit ihrer eigenen Stimme vertonten, zu virtuellen InterviewpartnerInnen avancierten oder online als JournalistInnen einer  Jugendzeitschrift tätig wurden. Großen Anklang fanden vor allem die von den SchülerInnen erstellten animierten Comicdarstellungen, was in den einzelnen Feedbacks der Peergroup eindeutig zum Ausdruck kam.

Ein abschließender Feedbackbogen zum gesamten Projekt ergab, dass die SchülerInnen eine Kombination aus traditionellem Unterricht und E-Learning-Elementen als ideale Unterrichtsform begrüßen würden. Sie meinten auch, dass eine virtuelle Lernumgebung durchaus die Freisetzung kreativer Potenziale zusätzlich fördern würde.

Portfolioarbeit

Ich habe mit meiner Klasse ein Klassenportfolio im Fach Französisch erstellt. Meine SchülerInnen waren abso- lute AnfängerInnen was diese Sprache betrifft. Ich sammelte  die besten Arbeiten der SchülerInnen während der drei Schul- jahre, in welchen sie die Sprache erlernen sollten, und veröffentlichte diese in einem Weblog, das ich Klassenportfolio nannte. Die SchülerInnen wussten zunächst mit einem Weblog nicht viel anzufangen und ließen das Ganze eher mit Widerwillen geschehen.  Am Ende der drei Schuljahre forderte ich ein Feedback von den SchülerInnen ein. Zu meinem großen Erstaunen, waren alle SchülerInnen äußerst positiv zum Klassenportfolio eingestellt. Was ich erst am Ende der drei Schuljahre erfuhr: Sie hatten sich  jedesmal gefreut, wenn ich einen Text als „veröffent- lichungswürdig“ erachtete. Dies spornte sie zu guten Leistungen an.  Dadurch, dass ihre Arbeiten während des Schuljahres im Blog gesammelt wurden, hatten die SchülerInnen auch einen guten Überblick über ihre Arbeit und ihre Lernforschritte. Durch das Veröffentlichen, d. h. Sichtbarmachen ihrer Arbeit, bekamen die SchülerInnen ein enormes Selbstbewusstsein und hatten das Gefühl, etwas gelernt zu haben. Dieses „ich kann etwas“, erfüllte sie mit Zufriedenheit, die ich so zuvor bei SchülerInnen noch nicht gekannt hatte. Sie waren stolz auf ihre Arbeiten, die auch alle anderen MitschülerInnen lesen konnten und hatten absolut das Gefühl, viel gelernt zu haben.  Dass es Zugriffe aus der ganzen Welt gab, erhöhte ihre Motivation und Leistungsbereitschaft noch. Es schuf auch eine Art Gemeinschaftsgefühl, denn jede/r SchülerIn war mit mindestens einem Text im Blog vertreten. Sie wünschten sich sogar, dass solche Portfolioarbeit in allen Unterrichtsfächern gemacht werden sollte.  ClasseBlogFolio

Update 17. Mai 2014 -> Lernportfolios entwickeln: http://www.duz.de/duz-magazin/2014/04/den-blick-aufs-lernen-richten/239

Projet Paris-Vienne

In diesem Schuljahr habe ich mit meiner Maturaklasse ein dreimonatiges Projektes  mit jener Pariser Hotelfachschule gemacht, mit der ich bereits zwei Projekte über die Lernplattform Moodle durchgeführt hatte. Diesmal versuchten wir, die SchülerInnen in  Tandems arbeiten zu lassen. Ich traf mich mit meiner Pariser Kollegin in Wien und wir arbeiteten  Arbeitsaufträge für die SchülerInnen aus, die wir in zweiwöchigen Abständen auf die Plattform stellten.   Die SchülerInnen sollten diese dann in den entsprechenden Foren durchführen und sich gegenseitig korrigieren. Wir hatten zwar einen mehr oder weniger gut ausgearbeiteten Zeitplan, leider kam es dennoch immer wieder zu Verzögerungen, wie z.B. unterschiedliche Ferienzeiten, Schularbeitszeiten oder einfach nur mangelnde Zeit der ProjektleiterInnen um die Aufgabenausführung auch wirklich voranzutreiben bzw. zu fordern. So lief das Projekt eben „nebenbei“ und die SchülerInnen arbeiteten recht unregelmäßig. Da die Pariser SchülerInnen die Plattform nicht kannten, war eine Eingewöhnungsphase notwendig, die ebenfalls den Fortschritt bremste. Dennoch haben wir das Projekt zu einem guten Ende gebracht und meine SchülerInnen beurteilten das Projekt äußerst positiv und empfanden es als willkommene Abwechslung und Bereicherung des Unterricht.

Mein Fazit: Solche Projekte müssen mit einem sehr genauen Zeitplan und gezielten, für Jugendliche interessanten Arbeitsaufträgen geplant werden. Sie gelingen eher, wenn die Aufgaben im Rahmen des Unterrichts durchgeführt werden und wenn die SchülerInnen als Ziel ein reales Treffen in einem der Partnerländer vor Augen haben. Medieneinsatz in Zeiten von facebook & Co  ist nicht mehr Motivation genug für solche Projekte und die Arbeit auf Lernplattformen erfordert ein sehr gutes didaktisches Geschick der Lehrenden! Weiterlesen ‚Projet Paris-Vienne‘

Neue Medien in Praxis- und Theoriefächern

Fächerübergreifendes Projekt Französisch/Pâtisserie+Confiserie
Klasse: 2.Jahrgang, 36 SchülerInnen, Schuljahr: 2009/10

In der beruflichen Ausbildung unserer Schule spielt Kreativität eine große Rolle. Der Einsatz neuer Technologien kann zu deren Förderung wesentlich beitragen und kann daher sowohl in theoretischen als auch in praktischen Unterrichtsfächern zur Anwendung kommen.

ZIEL des Projektes: Die SchülerInnen sollen im Unterrichtsfach Pâtisserie/Confiserie eine österreichische Mehlspeise herstellen, fotografieren und den Arbeitsvorgang in deutscher Sprache schriftlich und in französischer Sprache schriftlich und mündlich, mit dem lizenzfreien Programm „Fotostory3“, präsentieren. Weiterlesen ‚Neue Medien in Praxis- und Theoriefächern‘


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