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Rating – Mündliche RDP

Das Beurteilen der mündlicher Reifeprüfung in den Fremdsprachen muss in Zukunft durch zwei Prüfer/nnen erfolgen, und zwar mittels eines ‚holistischen‘ und eines ‚analytischen‘ Fragebogens. Wobei der/die Prüfer/in mit ersterem und der/die Beisitzer/in mit letzterem arbeitet. Anschließend sollen sich beide Prüfer/innen gemeinsam auf eine möglichst objektive Beurteilung einigen.

Anhand von Videos, die Prüfungssituationen simulierten, sollten Lehrende im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung für Prüfer/innen, mündliche Leistungen von Schüler/innen beurteilen. Dabei stellte sich heraus, dass nicht alle Lehrenden zu den selben Ergebnissen kamen. Die Beurteilungsbögen lassen also offensichtlich Interpretationsmöglichkeiten zu.

Man sollte jedoch annehmen, dass diese Beurteilungsbögen erstellt wurden, um eine möglichst gerechte und objektive Beurteilung  zu ermöglichen. Warum, frage ich mich also, kamen die Lehrenden zu so unterschiedlichen Beurteilungen?

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Beurteilung schriftlicher Performanzen

Im Rahmen der schriftlichen zentralen Reifeprüfung können im BHS Bereich folgende Textsorten behandelt werden: Artikel, Bericht, Blog, E-Mail und Broschüre. Am 16. und 17. Nov. erhielten die Lehrenden der 2.Lebenden Fremdsprachen (erstmals) eine Einführung zum Korrigieren von Schülerperformanzen (vom Schüler verfasste Texte) mit dem dafür vorgesehenen Beurteilungsraster. Dieser beinhaltet vier Spalten, die gleich gewichtet werden: Erfüllung der Aufgabenstellung, Aufbau und Layout, Spektrum sprachlicher Mittel und Sprachrichtigkeit. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Fehlerhaftigkeit eines Textes ausschlaggebend sein muss für eine positive Beurteilung, sondern dass eben auch inhaltliche Aspekte gut erfüllt sein müssen.

Zugegeben, das Korrigieren nach diesen Kriterien erfordert etwas Übung, denn jede Spalte muss strikt für sich allein beurteilt werden. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Beurteilung auch mit diesem Raster nie ganz objektiv sein wird. Ein Rest an Subjektivität bleibt einfach immer erhalten. Hilfreich kann bei der Korrektur die Verwendung von Farbcodes sein, um auf einen Blick zu erkennen, wo die Stärken des Textes liegen.

Eine interessante Entwicklung gibt es zum Thema Schularbeiten. Die Gestaltung der Schularbeit in Hör-, Lese- und Schreibauftrag muss  neuerdings nicht mehr eingehalten werden, es können z.B. auch nur Schreibaufträge gegeben werden und die Hör- und Lesekompetenz außerhalb der Schularbeit getestet werden. Das scheint sinnvoll zu sein, zumal die Validität durch eine kurze Hörübung nie gegeben sein kann, sondern mindestens vier Teilaufgaben mit verschiedenen Testformaten erst zu einem aussagekräftigen Ergebnis führen können. Damit entfällt dann auch die krampfhafte „Gewichtung“ bei den Schularbeiten, da ja rezeptive und produktive Teile ganz schwierig auf einen Nenner zu bringen sind, auch nicht mit komplizierten mathematischen Formeln und Berechnungen (was ursprünglich übrigens mittels eines Schularbeitsrechners geplant war, den man nun wieder verworfen hat). Eine kompetenzorientierte Leistungsbeurteilungsverordnung gibt es allerdings noch immer nicht!

Beurteilung der mündlichen Reifeprüfung

Wieder mal eine Fortbildung zur mündlichen Reifeprüfung an der KPH besucht. Im Wesentlichen wurden die Kriterien für die Erstellung von mündlichen Prüfungsfragen besprochen, wie schon in etlichen früheren Seminaren auch. Interessant waren die Videos über simulierte Prüfungen, die man mit Hilfe des holistischen und analytischen Bewertungsbogens bewerten sollte. Wie erwartet waren die Bewertungen durch die Lehrenden sehr unterschiedlich, was wieder einmal zeigte, wie schwierig eine objektive Bewertung ist. Im Endeffekt bleibt die Bewertung wieder subjektiv geprägt, denn die Bewertungsbögen sind alles andere als aussagekräftig.

Besonders schwierig ist die Erstellung von Prüfungsfragen für die mRDP, vor allem im berufsbildenden Schulbereich. Die Kriterien sind ziemlich genau vorgegeben, das Formulieren der Fragen ist allerdings nicht ganz so einfach. Die kompetenzorientierten Aufgabenstellungen erfordern einiges an Geschick, da die KandidatInnen ja nichts wiedergeben sollen, was sie gelernt haben. Es zählt einzig und allein die Beherrschung sprachlicher Bausteine, die zur Lösung der Aufgaben herangezogen werden sollen. Auswendiglernen war einmal. Aber auch die Prüfer sind gefordert, denn im dialogischen Teil der Aufgabe verläuft das Gespräch nicht immer so, wie man es sich vorgestellt hat. Und sieben Minuten können lang sein, wenn der Kandidat wenig beizutragen hat.

Eine Herausforderung ist auch die große Menge an Prüfungsfragen, die zu erstellen sind, denn es müssen ja zu etlichen Themenbereichen mehrere Fragen erstellt werden. Das kann je nach Fach ganz schön viel sein.

Mündliche RDP

Einige wichtige Informationen zum Erstellen der mündlichen Prüfungsfragen in der zweiten lebenden FS in HUM Schulen (Fortbildungsveranstaltung vom 9. April 2015) :

Jede Schule entscheidet über einen Themenpool, der aus zehn empfohlenen Themenkreisen zu wählen ist. Diese Themenkreise werden den SchülerInnen bis November eines Schuljahres bekanntgegeben, damit die SchülerInnen dann bei jedem im Unterricht behandelten Thema überlegen können, welchem Themenkreis es zuzuordnen ist. Die Aufgabenstellungen sollten immer einen situativen Rahmen (Adressat/Publikum), ausgehend von einer Problemstellung/Auftrag haben. Es sollte sich um Situationen aus dem beruflichen und privaten Umfeld handeln und relevant für die KandidatInnen sein. Sie untergliedern sich in einen monologischen  und einen dialogischen Teil, der mit dem oder der PrüferIn zu führen ist.

a) Monologischer Teil: 3-5 min. Redezeit, die nicht unterbrochen werden sollte. Drei Operatoren formulieren den Arbeitsauftrag. Das Inputmaterial sollte 1-2 A4-Seiten nicht überschreiten und als Impuls oder als Datenquelle dienen, sowie zur Erfüllung der Aufgabe notwendig sein. Die Themen sollten aus dem Erfahrungsbereich/ Interessensgebiet der SchülerInnen stammen, d.h. sie sollten im gesamten Unterricht einmal vorgekommen sein (eventuell auch fächerübergreifend).

b) Dialogischer Teil: 7-10 min. Redezeit, die Operatoren sollten sich von den obigen unterscheiden. Das Inputmaterial sollte höchstens eine halbe Seite betragen. Die Schüler sollten auch auf überraschende Fragen antworten und persönliche Standpunkte und Meinungen äußern können. Ebenso sollten sie ein Gespräch beginnen und in Gang halten können. Die Beurteilung erfolgt vom Prüfer und einem Beisitzer gemeinsam. Die Rolle des Beisitzers sollte nicht unterschätzt werden, dieser sollte die Prüfungsfragen ebenfalls genau kenne.

  • Der Prüfer/die Prüferin beurteilt nach dem Holistischen Beurteilungsbogen (genauer Bogen),
  • der Beisitzer /die Beisitzerin nach dem Analytischen Beurteilungsbogen (ungenauer Bogen). BeisitzerInnen sollten nicht in die Prüfung eingreifen.

Ceintures de compétences

WassermanngasseWieder mal eine Fortbildung zum Thema „kompetenzorientierter Unterricht“ besucht! Lehrende verschiedenster Sprachen wurden zu einem ersten Erfahrungsaustausch zur Modularen Oberstufe und dem damit verbundenen Kompetenzraster an einen Tisch gebracht. Eine Art Worldcafé wäre hier sehr angebracht gewesen, es wurde aber nur an den einzelnen Tischen ein Feedbackbogen zu Unterrichtsplanung, Unterrichtsdurchführung ausgefüllt, bzw. ein Erfahrungsaustausch gewünscht. Es sollte festgehalten werden was sich bewährt oder eben nicht bewährt hat, und wie es besser gemacht werden könnte. Was die Ergebnisse der einzelnen Tischgruppen waren, wurde jedoch nicht in einem Plenum präsentiert. 😦 Ein wichtiger Punkt wurde aber zumindest einmal deponiert, nämlich dass ein kompetenzorientierter Unterricht mit der bestehenden gesetzlichen Leistungsbeurteilungsverordnung nicht kompatibel ist. Dies sollte dringendst gelöst werden, bevor die Lehrenden zu weiteren Ausarbeitungen von Kompetenzbögen angehalten werden. Offenbar ist hier noch ganz viel work in progress!

LMS – Resümee

Seminar zur Funktionsweise der Lernplattform Lernen mit System – LMS: 1. Seminarnachmittag: Behandelt wurde wie man …

  1. SchülerInnen in einem Kurs anlegt (aus einem alten Kurs Aktionen-Einstellungen-Mitgliederadministration-Neu-jene Schülerinnen anhaken, die man in den Kurs einschreiben will),
  2. einen Chat einfügt (Anwendungen-Weitere-Chat),
  3. einen Arbeitskalender bzw. Kursinhaltsübersicht anlegt (Anwendungen-Kursübersicht-Neu),
  4. Kursmaterialien zur Verfügung stellt (Dokumente in seine Bibliothek hochladen – Ordner anlegen und befüllen),
  5. Ordner aus der Bibliothek in den Kurs bringt (Bibliothek – roter Stift – verknüpfen – nur jene Datei in den Kursordner, die vorher angeklickt wurden. Verknüpfte Ordner aktualisieren sich von selbst, wenn man neue Dokumente in der Bibliothek hinzufügt).

2. Seminarnachmittag: Es ging hauptsächlich um die standardisierten Prüfungen für Jungsommeliers, Käsekenner und Barkeeper, sowie die dazugehörigen Übungskurse für SchülerInnen. Diverse Infos und Formulare dazu findet man auf der www.hum.at Seite. Weiters ging es um Details zu den Prüfungsmodalitäten an den Prüfungstagen selbst. Folgende Fragen wurden außerdem beantwortet:

  • Wer betreibt die Plattform in Österreich? -> Der Bildungsserver Burgenland hat LMS entwickelt, die PH Burgenland betreibt die Plattform. NÖ hat es gekauft.
  • Wer vergibt die Rechte eines Administrators? -> Die Clusteradministratoren der einzelnen Bundesländer. Eigentlich braucht eine Schule keinen Administrator, weil jeder Lehrer einem Kollegen einen Kurs anlegen kann und dieser somit die Berechtigung hat, weitere Kurse anzulegen. Die SchülerInnen melden sich sowieso alleine bei LMS an.
  • Welche Rechte haben die Rollen Admin/Lehrer/Schueler? -> Ein Admin kann Rollen vergeben. Ein Lehrer kann alles in seinen eigenen Kursen machen, was für ihn wichtig ist, z.B. SchülerInnen in den Kurs einschreiben.
  • Wie arbeitet man mit Kompetenzen? Diese Frage wurde in diesem Seminar nicht behandelt. In den oben genannten Kursen werden vorgegebene Fragen von den TN gelernt und beim Test abgefragt.

Kompetenzorientiert Sprachen unterrichten

Zugegeben, ich war ja skeptisch, was man uns in der heutigen Fortbildungs- veranstaltung wohl über Kompetenzen erzählen würde. Aber als die Vortragende fragte: „Kann man überhaupt NICHT-kompetenzorientiert unterrichten?“, ahnte ich: „das wird ein etwas entspannterer Zugang zu diesem Thema“. Hier einige Ideen und Inhalte aus dem Seminar:

Die Frage ist, wie lernt man überhaupt eine Sprache und welche Kompetenzen sollen trainiert werden? Beim Fremdsprachenerwerb sind dies natürlich das Hören – Lesen – Schreiben und vor allem das SPRECHEN. Das Wichtigste sollte sein, dass die LernerInnen einzelne Sprachbausteine, also Sprachbrocken erwerben, um sich in möglichst vielen Situationen verständigen zu können. Und sollte nachgefragt werden, weil man sie nicht verstanden hat, so müssen sie sich eben ‚anders‘ ausdrücken können. Ein elementares Repertoire an Grundfloskeln müsse daher erworben werden, und diese ‚Bausteine‘ müssten dann ständig trainiert und handlungsorientiert aktiviert werden (beschreibe, erkläre, präsentiere, kommentiere, analysiere, überzeuge, informiere usw.). Dabei müsse man immer von der unmittelbaren Lebenswelt der SchülerInnen ausgehen, und in der Folge immer ein wenig mehr ergänzen, hinzufügen und konzentrisch aufbauen. Jedoch immer so, dass die Schüler ‚bei sich‘, d.h. in ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt bleiben. Die Themenbereiche des GERS werden dabei berücksichtigt: Familie, Umwelt, Essen und Trinken, Kleidung, Gesundheit, Feste, Schule, Arbeitswelt, Freizeitbeschäftigungen und Interessen, Geld, Erlebnisse, Reisen, kulturelle Aspekte, Kunst und Kultur, Médien und Kommunikation, Natur, moderne Technologien.

Es sollte von Beginn an möglichst viel in der Fremdsprache kommuniziert werden. Auch fremde Stimmen mittels Audiofiles sollten so bald als möglich im Unterricht verwendet werden. Monologische und dialogische Übungen sollten ebenfalls so früh wie möglich geübt, isolierte Übungssätze aber eher gemieden werden. Dabei sollten die verschiedenen Fertigkeiten (Hören, Lesen, Sprechen) im Unterricht ständig vernetzt werden, d.h. man sollte versuchen, zu jeder Übung auch Aufgaben zu stellen, die eine der anderen Fertigkeiten trainiert. Daher: Bei jeder Aktivität innehalten und überlegen, wie ich sie für die verschiedenen Fertigkeiten nutzen könnte! „So wichtig es ist, die einzelnen Fertigkeiten beim Testen voneinander abzugrenzen, so essentiell ist es, beim Üben die Fertigkeiten zu verschränken, um mit verschiedenen Sinnen und Methoden den Wortschatz zu vertiefen.“

Es sollten sich auch möglichst oft Inhalte wiederholen, um den Grundwortschatz zu festigen. Dieser feste Boden fehlt nämlich meist den SchülerInnen. Nicht „blanquette de veau“ , sondern „pain, lait, eau…“ werden wohl eher gebraucht werden. Außerdem: Grammatik gibt vor allem den LehrerInnen Sicherheit. Man sollte sich daher fragen, wieviel Zeit man mit Dingen verbringt, die die SchülerInnen wahrscheinlich gar nicht brauchen werden. Das Gelernte muss wiederkommen und gebraucht werden, und was gebraucht wird, muss gelernt werden. D.h., man kann aus einer ur-faden Übung etwas Interessantes machen, durch ‚Simulation globale‚, durch weiterführende Fragestellungen, die die Kinder zum Fabulieren bringen und so ihren Wortschatz, den sie schon können, anwenden. SchülerInnen sollten vor allem viel sprechen, zu zweit, aber auch vor der Klasse (z.B. 2-3 minütige Monologe) Die MitschülerInnen sollten aber auch Feedback geben dürfen, nicht zuletzt, um auf einer Metaebene zu merken, was wichtig ist. Beim Sprechen sollte vor allem die Message im Vordergrund stehen, nicht die Fehler.

Ein paar Anregungen für den Unterricht:

  1. Sätze  ganz laut nachsprechen, von einer Ecke der Klasse in die andere rufen!
  2. Wenn zu zweit geübt wird, sich leicht anstoßen (kinestätisch).
  3. SIK – Sprache im Kontext: Testformat zum Testen von Grammatik oder Wortschatz (auch gemischt). Dabei bereits verwendete Texte wieder verwenden! Bereits ab dem 1.Lernjahr einsetzen. Auch ganze Satzteile zum Einsetzen, Q1-Q7 zum Beispiel.
  4. Zeitschriften – wer findet die meisten Wörter (den längsten Satz), die er versteht?
  5. Höhere Klasse erstellt einen Fragebogen für eine erste Klasse zusammen und interviewt sie.
  6. Eine echte E-Mail an den/die FremdsprachenlehrerIn in der Fremdsprache schreiben. LehrerIn antwortet in der Fremdsprache.
  7. SchülerInnen 2-3 Minuten frei sprechen lassen und mit dem Handy aufnehmen. Kann als HÜ vorbereitet werden (konkrete Vorgaben), muss aber dann frei gesprochen werden (nicht auswendig).
  8. SchülerInnen selbst sog. Promptcards erstellen lassen (die alles enthalten, was sie können). Z.B.: Was sagst du wenn du wissen willst…? Wie sagst du „…“ auf Französisch? Wie fragst du nach dem Alter? Wie sagst du, dass du gerne Tennis spielst? usw.
  9. Eine Sprechübung aus einem Text machen. (Z.B.: J’utilise mon portable pour…)
  10. Simulation globale: Zu dem Video: Rose – La liste folgende Themenkreise ausarbeiten lassen (ev. auch in Gruppen): Portrait der Sängerin, ihre Wohnung und ihren Arbeitsplatz beschreiben, ein Interview mit ihr machen. Fabulieren lassen! Wortschatz anwenden.
  11. AUFGABENBEISPIELE:  http://oesz.at/OESZNEU/main_01.php?page=0124
  12. KOMPETENZBESCHREIBUNGEN: http://oesz.at/download/Praxisreihe_9_web.pdf
  13. SPRACHENKOMPETENZENTRUM: http://oesz.at/OESZNEU/main_01.php?page=0123
  14. OESZ.AT: Hörbeispiele für Französisch und Italienisch.

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