Archive for the 'Vorträge' Category

Gender in der Schule

Ich durfte an einer Veranstaltung über Gender in der Schule teilnehmen. Die Genderbeauftragten an den Schulen sollten dafür sorgen, dass Projekte zu diesem Thema gemacht werden und die SchülerInnen für dieses Thema sensibilisiert werden. Es sollten auch SchülerInnen in ihren Klassen Genderbeauftragte sein, mit einem eigenen Aufgabenprofil. Es wurde betont, dass noch enorm viele Stereotypen durch die Medien transportiert werden, die die tradierte Rollenverteilung festigen, die es aber in der Schule zu thematisieren und zu durchbrechen gilt. Schule sollte ein Trainingsraum dafür sein, wie die Gesellschaft neu gestaltet werden könnte.

In einem interessanten Vortrag stellten sich folgende Frage: Wieviele Geschlechter gibt es eigentlich? Beurteilen LehrerInnen  ihre SchülerInnen allzu schnell nach ihrer Herkunftsfamilie und weniger nach ihren Fähigkeiten? Warum wird Französisch als „weibliche“ Sprache tituliert und von Burschen eher abgelehnt? Warum sind Naturwissenschaften männlich dominiert und Sprachen, Geistes- und Sozialwissenschaften weiblich? Warum gibt es auf Gebieten, die einen großen Wirtschaftszweig darstellen, kaum Frauen? Warum hören an Universitäten Frauen nach dem Bachelor mit ihrem Studium auf und Männer machen eher den Master? Warum werden  Projektleitungen kaum von Frauen übernommen?

Man war sich einig, dass das Genderthema nicht mit ein paar Fortbildungen abgetan werden kann, sondern langfristiger Maßnahmen bedarf, für die man MitstreiterInnen braucht und dass man Genderarbeit an Schulen unbedingt implementieren sollte.

Online lernen und lehren

Eine spannende Veränderung des Lehrens und Lernens zeichnet sich in der Hochschullehre ab. „Flipped Classeroom“ (inverted classeroom) nennt sich eine Unterrichtsmethode, bei der die Studenten die Unterrichtsinhalte via Videos geliefert bekommen und im Selbststudium erarbeiten sollen. Der eigentliche Unterricht, der lediglich zur Einübung und Diskussion der Inhalte dienen soll, beziehungsweise Hilfestellung bei Problemen anbietet, geschieht in einer darauffolgenden Präsenzphase. Im Sinne einer Methodenvielfalt kann diese Methode sicher auch gewinnbringend in der Schule  angewendet werden.

Blog zu „inverted classeroom“: http://invertedclassroom.wordpress.com

ZUM-Wiki: http://wiki.zum.de/Flipped_Classroom

La classe à l’envers in Le Monde

Kritischer Artikel zu flipped classeroom: Cosa succede se rovesciamo la scuola?

Eine sehr gute Anleitung, wie flipped classroom gehandhabt werden sollte!

Digital natives versus digital immigrants

Ich  habe doch tatsächlich eine  junge Kollegin, die eine „digital native“ ist und die ganz anders unterrichtet, als meine „alten“ KollegInnen. Es tut gut zu sehen, dass es sehr wohl junge Lehrerinnen gibt, die einen anderen Weg gehen, die die Schülerinnen des 21. Jhdts verstehen und sie dort „abholen, wo sie sind“, nämlich im digitalen Zeitalter. Leider sind nicht alle jungen Kolleginnen so, manche machen es wie die alten „digital immigrants“. Vielleicht sollten diese sich den Vortrag von Gunter Dueck ansehen, der auf jeden Fall ein guter Impuls ist, seinen Unterricht zu reflektieren und zu überlegen, wie heutiger Unterricht auszusehen hat!

Podiumsdiskussion

„Die moderne Schule – was SchülerInnen und LehrerInnen wirklich brauchen.“  Es diskutierten  Claudia Schmidt (Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur), Ingrid Buschmann (Autorin), Günther Haider (BIFIE) Nikolaus Glattauer (Autor). Es moderierte Karin Resetarits.

Moodle Grundkurs PH

Manchmal hat man den Eindruck, dass E-Learning – insbesondere die Didaktik des E-Learning – noch nicht in der Lehrer- Innen Fortbildung  angekommen ist.  Wie, frage ich mich, sollen LehrerInnen, die selbst noch nicht bereit sind, online kollaborativ zu arbeiten, für ihre SchülerInnen geeignete Lernszenarien auf Lernplattformen wie Moodle zu entwerfen?

Das Umdenken von tradierten didaktischen Mustern auf neuere Unterrichtsmodelle scheint sehr langsam vor sich zu gehen. Eine Fortsetzen althergebrachter Unterrichtsmethoden mit neuen Werkzeugen ist E-Learning allerdings NICHT! Leider stürzen sich viele LehrerInnen auf der Lernplattform Moodle sofort auf das Werkzeug „Test“ anstatt ansprechende, multimediale Einsatzszenarien mit entsprechenden Aufgabensettings zu entwerfen. Einige LehrerInnen stellen Übungszettel online zur Verfügung, das war’s dann auch  schon.  Kollaboratives, konstruktivistisches Lernen auf einer Lernplattform ist für die meisten LehrerInnen noch Neuland und erfordert ein Umdenken, das nur sehr langsam vor sich geht.   Die Scheu vor E-Learning  ist  noch ziemlich groß und erzeugt bei einigen LehrerInnen manchmal auch massiven Widerstand, nicht zuletzt  wegen des befürchteten Mehraufwandes.  Es  fehlen vor allem aber auch Fortbildungsveranstaltungen, die diese didaktischen Grundlagen des E-Lerning vermitteln. Ich hoffe, den TeilnehmerInnen meines Seminares ein wenig diesen Weg geebnet und die Lust an Neuem geweckt zu haben. 🙂

Frauenspaziergang

Wie wesentlich Frauen die Geschichte Wiens geprägt haben, wurde uns heute bei einem Spaziergang durch die Innenstadt von Wien von einer beeindruckenden Vortragenden nähergebracht. Wie wenig wir darüber wissen ist beschämend. Dank der unermüdlichen Forschungsarbeit vieler engagierter Frauen wird die traditionelle Geschichtsdarstellung aber etwas zurechtgerückt. Auch die Machenschaften einflussreicher Politiker der Jetztzeit im Bezug auf den Umgang mit Frauen in der Gesellschaft wird in beeindruckender Weise von Frauenforscherinnen beleuchtet und ins Bewusstsein gebracht. Solch eine fundierte und interessante Veranstaltung zur LehrerInnenfortbildung wünscht man sich öfter!!!

Vortrag PH

Atelierfrancais„Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von Neuen Medien als motivationale Grundlage und sinnvolle Ergänzung zum fremdsprachlichen Präsenzunterricht“ war der Untertitel meines Vortrages über „Moodle & Co“ am 5. November 2009 im Rahmen des  RomanistInnentages  an der PH-Wien. Vielleicht konnte ich ja doch ein paar TN dazu motivieren, einen etwas zeitgemäßeren,  aktivierenderen und interaktiveren Sprachunterricht zu gestalten. 🙂


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