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LMS – Resümee

Seminar zur Funktionsweise der Lernplattform Lernen mit System – LMS: 1. Seminarnachmittag: Behandelt wurde wie man …

  1. SchülerInnen in einem Kurs anlegt (aus einem alten Kurs Aktionen-Einstellungen-Mitgliederadministration-Neu-jene Schülerinnen anhaken, die man in den Kurs einschreiben will),
  2. einen Chat einfügt (Anwendungen-Weitere-Chat),
  3. einen Arbeitskalender bzw. Kursinhaltsübersicht anlegt (Anwendungen-Kursübersicht-Neu),
  4. Kursmaterialien zur Verfügung stellt (Dokumente in seine Bibliothek hochladen – Ordner anlegen und befüllen),
  5. Ordner aus der Bibliothek in den Kurs bringt (Bibliothek – roter Stift – verknüpfen – nur jene Datei in den Kursordner, die vorher angeklickt wurden. Verknüpfte Ordner aktualisieren sich von selbst, wenn man neue Dokumente in der Bibliothek hinzufügt).

2. Seminarnachmittag: Es ging hauptsächlich um die standardisierten Prüfungen für Jungsommeliers, Käsekenner und Barkeeper, sowie die dazugehörigen Übungskurse für SchülerInnen. Diverse Infos und Formulare dazu findet man auf der www.hum.at Seite. Weiters ging es um Details zu den Prüfungsmodalitäten an den Prüfungstagen selbst. Folgende Fragen wurden außerdem beantwortet:

  • Wer betreibt die Plattform in Österreich? -> Der Bildungsserver Burgenland hat LMS entwickelt, die PH Burgenland betreibt die Plattform. NÖ hat es gekauft.
  • Wer vergibt die Rechte eines Administrators? -> Die Clusteradministratoren der einzelnen Bundesländer. Eigentlich braucht eine Schule keinen Administrator, weil jeder Lehrer einem Kollegen einen Kurs anlegen kann und dieser somit die Berechtigung hat, weitere Kurse anzulegen. Die SchülerInnen melden sich sowieso alleine bei LMS an.
  • Welche Rechte haben die Rollen Admin/Lehrer/Schueler? -> Ein Admin kann Rollen vergeben. Ein Lehrer kann alles in seinen eigenen Kursen machen, was für ihn wichtig ist, z.B. SchülerInnen in den Kurs einschreiben.
  • Wie arbeitet man mit Kompetenzen? Diese Frage wurde in diesem Seminar nicht behandelt. In den oben genannten Kursen werden vorgegebene Fragen von den TN gelernt und beim Test abgefragt.
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Kompetenzen – LMS

Kompetenzen_LMSAuf der Lernplattform LMS gibt es für SchülerInnen die Möglichkeit, ihr Kompetenzen zu überprüfen. Im Fach Englisch würde das dann so aussehen, dass die Lehrenden für die Teilkompetenzen Listening – Reading – Speaking  – Writing Kompetenzen definieren (Ich kann…) und dazu geeignete Arbeitsaufträge vergeben. Die SchülerInnen erledigen die Arbeitsaufträge auf der Plattform, die Lehrkraft vergibt Punkte zu den erledigten Aufgaben/Kompetenzen und die SchülerInnen können sofort sehen, ob sie diese Kompetenz nun erworben haben, oder nicht.

Eines muss man dem LMS Entwicklern lassen, sie reagieren schnell. Bis vor einiger Zeit gab es die Möglichkeit, direkt in LMS eine Audiodatei aufzunehmen, noch nicht. Jetzt besteht diese Möglichkeit also auch schon und somit kann die Kompetenz Speaking ebenfalls online überprüft werden.

Ich habe jahrelang mit der Plattform Moodle gearbeitet und weiß, wie mühsam solche Punktevergaben sind. Diese Methode für alle Klassen einzusetzen wird wohl kaum möglich sein, da es eines enormen Zeitaufwandes bedarf. Beim Arbeiten mit Moodle ist man schon lange dazu übergegangen, die TeilnehmerInnen eine Selbstevaluierung vorzunehmen zu lassen, damit man sich dies Arbeit der Punktevergabe erspart. Und es funktioniert bestens. Die Erstellung solcher Kompetenzraster finde ich sehr zeitaufwändig, zumal es im Sprachunterricht ein Ende nie bedeutet. Bin also noch etwas skeptisch.

 

Und wieder eine Lernplattform

Bildschirmfoto 2013-11-15 um 13.06.17Eigentlich finde ich ja, dass die Lernplattform Moodle eine geniale Ergänzung zum offline-Unterricht darstellt. Es ist eine kommunikative, Teamarbeit fördernde, multimediale Plattform, über die man sehr nette Fächer- und Länderübergreifende Projekte machen kann. Was aber, wenn ein Schulleiter findet, dass eine andere Lernplattform, in diesem Fall NMS, in der Schule eingeführt werden soll und man aus Erzählungen weiß, dass diese bei Weitem nicht soviel kann, wie Moodle? Man informiert sich vorerst …. und macht einen Einführungskurs.

Die Navigation finde ich zunächst unübersichtlich. Wie bei allen Plattformen empfiehlt sich eine gute Einführung. Man hat eine persönliche Startseite, auf welcher ein Mix aus eigenen Kursen und Standardinformationen erscheint.  Das Layout ist bei weitem nicht so ansprechend wie bei Moodle. Bei den Aufgabenstellungen kann man die Beurteilungskriterien einstellen, sowie die Bewertung mit Punkten, das Editorfenster ist aber ziemlich klein. Es gibt circa 15 Anwendungen (Bei Moodle Blöcke) wie Chat, Bibliothek (Ordner für Content), Diskussionen (=Foren) oder Aufgaben. Sogar ein Wiki gibt es. Alle weiteren Anwendungen sind eher verwaltungstechnischer Natur wie Kalender, Sitzplan, Fotos, Beurteilung, Aktuelles. Die Module „Lernmaterialien“ bzw. „Bibliothek“ sowie ein ausgeklügeltes Bewertungssystem mit Punkten und Prozenten scheinen den Schwerpunkt der Plattform zu bilden. Die TeilnehmerInnen eines Kurses haben kein Profil. Es gibt auch kein Mitteilungssystem wie bei Moodle.

Was aber besser zu funktionieren scheint als bei Moodle, das ist der Support, der auch gleich direkt auf der Startseite in einem FAQ Forum beginnt. Lernpakete scheinen auch immer zur Verfügung zu stehen. Auch Hinweise auf Fortbildungsveranstaltungen findet man auf der Startseite. Es wird ziemlich gut beworben. In den Bundesländern gibt es eigene Beraterteams. Sogar einen Skype Dienst hat man eingerichtet. Man tut also einiges, um Kunden zu gewinnen.


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