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Videoschnitt

Was ich mir schon lange vorgenommen hatte … Videos schneiden. Ein 4-wöchiger online-Kurs, der es in sich hatte, aber trotzdem viel Spass gemacht hat, weil man am Ende herzeigbare Ergebnisse sehen kann.

Ich mag es, über Lernplattformen etwas Neues zu lernen. Allerdings entpuppte sich dieser Kurs, der über die neue Version von Moodle 2.3 abgehalten wurde, eher als userunfreundlich. Eine Teilnehmerin meinte sogar, sie müsse Moodle jetzt ganz neu lernen. Die erste Woche dieses Onlinekurses war aus diesem Grunde auch für mich mit relativ viel Frust behaftet, obwohl ich schon seit Jahren mit Moodle arbeite und das nicht nur als Teilnehmerin. Ich frage mich, ob die neue Version von Moodle wirklich besser ist? Ich finde sie in keinster Weise übersichtlicher, ästhetischer oder einfacher. Die Akzeptanz bei den Lehrenden wird sie jedenfalls nicht unbedingt steigern, denke ich.

Was die Inhalte des Onlinekurses betrifft, so bestätigte sich meine Meinung, dass Kurse mit rein technischen Inhalten eher mühsam für die Teilnehmenden sind. Für einige technische Details, bekam ich keine ausreichende Erklärung. Dennoch gelang es mir, die meisten Arbeitsaufträge zu erledigen. Die Ergebnisse der Arbeitsaufträge, selbst gefilmte und geschnittene kleine Filme, entschädigten für die aufgewendete Mühe. Neu war für mich, dass man einfache Videos auf YouTube direkt schneiden kann und dass dies auch für Nicht-Technikfreaks sehr einfach ist. Ich nahm mir vor, nur mit dem Handy zu filmen, weil es ein Werkzeug ist, das man meistens zur Verfügung hat und es spontan einsetzbar ist. Die Qualität ist allerdings nicht so gut, wie mit einer Filmkamera. Für meinen Einstieg ins Filmen reichte es jedoch allemal.

Der Aufbau des Onlinekurses war zum Teil leider nicht sehr gut durchdacht, wahrscheinlich hätte man ein Review machen müssen um etwaige Stolpersteine zu entfernen, wie z.B. fehlerhafte Rechtschreibung oder teilweise Wiederholung oder Vorwegnahme von Arbeitsaufträgen. Ich vermute, es waren noch etwas unerfahrene Online TutorInnen am Werk. Aber jeder muss Erfahrungen sammeln! 🙂

mLearning

Fast jede/r SchülerIn besitzt ein Handy, warum also nicht dieses Medium im Unterricht einsetzen, statt sich zu ärgern, wenn SchülerInnen unter der Bank sms schreiben oder im Facebook kommunizieren, während sie eigentlich dem Unterricht folgen sollten.

Ich habe mir vorgenommen, dieses Werkzeug verstärkt in meinen Sprachunterricht zu integrieren. Dass SchülerInnen dies mehr als begrüßen, liegt auf der Hand. Ich „bildete mich also fort“, um Anregungen für den Einsatz des Handys zu bekommen. Ein kollaboratives Arbeiten auf der Lernplattform moodle, auf welcher mein Fortbildungskurs stattfand, war aber leider nicht möglich, da die wenigen TeilnehmerInnen aus diversen Gründen, die mir nicht einsichtig waren, nicht besonders aktiv waren (kein Wunder, dass sie diese Art des online Lernens dann auch ihren SchülerInnen nicht vermitteln können). Diese Erfahrung aus SchülerInnensicht war ein Nebenprodukt meiner Fortbildung 😉

Trotz allem aber wurde mein Blick auf den Einsatz des Handys in der Schule und auch im täglichen Leben ziemlich geschärft. Es wurde mir bewusst, dass das Telefonieren mit dem Handy fast schon eine Nebenfunktion des „kleinen Taschencomputers“ ist. Vor allem durch das Internet wurde es in den letzten Jahren zu einem universell einsetzbaren Gerät … bis hin zur Erledigung der Parkgebühren.

Wie ich es nun im Sprachunterricht einsetzen könnte, war schnell klar. Es kann für sämtliche Miniprojekte genutzt werden, indem man die Foto-, Video- sowie die Aufnahmefunktion verstärkt einsetzt. Das lockert den Unterricht ungemein auf, da die SchülerInnen gerne mit dem Handy hantieren und so diverse Texte aufnehmen bzw. kleine Kurzfilme erstellen können. Natürlich muss dem Ganzen eine verantwortungsvolle Medienerziehung bezüglich Veröffentlichung von Bildern voraus gehen. Ich bin aber der Meinung, dass eine Veröffentlichung oft gar nicht notwendig ist, sondern dass viele Aufnahmen lediglich zu didaktischen Zwecken in der Klasse, bzw. auf der Lernplattform verwendet werden sollten.

Besonderes Gefallen fand ich während meiner Fortbildung aber am QR Code, den ich ebenfalls einsetzen möchte. Angeregt zu guten Einsatzmöglichkeiten wurde ich auch durch einen Zeitungsbericht über einen Berliner Künstler, der das QRadio erfand. Diese kleinen quadratischen Bildchen lassen sich  auch sehr gut im Unterricht für diverse Rätselspiele nützen. Mit etwas mehr Aufwand kann man sogar Tonaufnahmen mittels des QR Codes auf Plakaten oder Bildern zur Verfügung stellen. Alla grande!


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