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DafWebKon2015

Die DafWebKon ist eine zweitägige Online-Konferenz für DeutschlehrerInnen weltweit. Wie schon die Jahre zuvor bin ich beeindruckt von der organisatorischen Leistung der VeranstalterInnen! 😉 Dieses Jahr war das Hauptthema „Gamification und Serious Games“. Dabei wurden Computerspiele wie Minekraft, virtuelle Welten wie Second Life, aber auch einfache Tools für den Einsatz im Klassenzimmer vorgestellt. Einige davon waren bekannt (Quizlet, Voki, storybird, classtools, kahoot), andere sind kostenpflichtig wie zB. LinguaTV.

Da ein zweitägiges „vor dem Komputer sitzen“ einiges von den Konferenzteilnehmer_innen abverlangt, habe auch ich mir nicht alle Vorträge angesehen. Das „Nachsehen“ zu einem späteren Zeitpunkt wird erfahrungsgemäß durch neue Angebote verhindert.

Bleiben für mich die Fragen: Welche Skills vermitteln Sprachspiele und welchen Mehrwert haben sie? Wird die Kreativität im Sinne des „Selbsterstellens“ gefördert? Wie erstrebenswert ist es, aktive Sprechkompetenz in virtuellen Räumen zu erwerben? Welche Gefahren gibt es dabei? Ab welchem Alter sind virtuelle Welten überhaupt zulässig und daher für Schulen relevant? Bleiben Spiele für SchülerInnen genauso interessant, wenn sie sozusagen zur schulische Pflichtübung werden? Arbeiten Spieleentwickler intensiv genug mit DidaktikerInnen zusammen?

Das Spielen am Komputer und vielleicht sogar in virtuellen Welten bleibt, fürchte ich, ein paar Freaks vorenthalten. Es ist einfach zu zeitaufwändig. Das Argument, SchülerInnen lernten bei virtuellen Spielen perfekt Englisch, mag sein, aber wer will schon stundenlang am PC spielen?

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Gehirngerechtes Lehren und Lernen 2

Im zweiten Teil des Seminares vom März, Gehirngerechtes Lehren und Lernen, wurden uns wieder ein paar  Spiele vorgestellt, die den Unterricht aktiver machen sollen. In Zeiten von eLearning eine sinnvolle Ergänzung, da SchülerInnen durch kleine aufmerksamkeits- erregende Hilfsmittel auch körperlich aktiviert werden können. Leider war aber die Auswahl der vorgestellten Spiele nicht unbedingt umwerfend.

  • Klangkonzert: Man teilt den SchülerInnen farbige Kärtchen mit z.B. verschiedenen Begriffen aus und die LernerInnen sollen diese Begriffe laut, leise – je nachdem, wie die Lehrkraft dirigiert – aussprechen. Dadurch entsteht eine Art Konzert.
  • Münzen ordnen: Ein Schüler erhält alte Münzen, die er nach Jahreszahlen ordnen soll, die anderen LernerInnen versuchen, ihn daran zu hindern, indem sie ihm in der Fremdsprache dauernd Fragen stellen sollen, die der Schüler beantworten soll. Zeit vorgeben.
  • Je suis le/la seul/e qui: SchülerInnen stehen im Kreis und müssen einen Satz sagen, der mit „Ich bin der/die Einzige, der/die….“ beginnt.
  • Domino: Auf relativ großen Dominokärtchen stehen Verbformen. SchülerInnen legen ihre passenden Kärtchen ab.
  • Sesselspiel: SchülerInnen bekommen Verbkärtchen und sollen sich rasch hintereinander auf drei Sessel setzen, indem sie ihr Verb abwandeln. parlo (1.Stuhl) – parli (2.Stuhl) – parla (3.Stuhl) SchülerInnen folgen rasch aufeinander.
  • Textstreifen zusammensetzen. Blätter verschiedener Farbe zerschneiden, SchülerInnen sollen Text sinnvoll zusammensetzen.
  • Wahrsagen: Kugel im Kreis weiterreichen. SchülerInnen sagen je einen Satz in der Fremdsprache in der Zukunft. In der Zukunft werde ich…

Das eine oder andere Spiel werde ich wohl ausprobieren. Der Nachteil einiger dieser Spiele ist aber das oft aufwändige Erstellen des Materials.

Gehirngerechtes Lernen 1

Ich habe wieder einmal an einem Seminar teilgenommen: „Gehirngerechtes Lernen im Sprachunterricht“. Erwartet hatte ich mir neue Erkenntnisse der Hirnforschung. In einem viertelstündigen Video, das die Kursleiterin vorführte,  erläuterte jedoch der Hirnforscher Spitzer, dass man mit schlechter Laune schlechter lernt als mit guter Laune. Keine wirklich neue Erkenntnis. Ein paar nette Tipps der Seminarleiterin zur Aktivierung von SchülerInnen waren aber dann doch dabei. Und gewundert hat es mich, dass die Methode der Suggestopädie wieder auftauchte, die ja in den didaktischen Diskussionen der letzten Jahre so gut wie nicht präsent war. Nette, allerdings meist bekannte Spiele für den Sprachunterricht wurden ausprobiert. Ein vergnüglicher  Nachmittag, der daran erinnerte, wieder mehr Bewegungspiele in den Unterricht einzubauen.

Lust statt Frust

Am 12. März nahm ich an einer äußerst amüsanten, unkonventionellen, eintägigen Fortbildungsveranstaltung teil. Es wurden Spiele für den Fremdsprachenunterricht vorgestellt und auch jeweils gleich ausprobiert (gute Idee, denn so man erfährt sofort am eigenen Leib, wie sich ein Spiel aus SchülerInnensicht  „anfühlt“).  Ich habe einiges gekannt, aber trotzdem auch ganz viele neue Impulse bekommen. Die Vortragende  hat es verstanden, mit ihrer unkonventionellen und erfrischenden Art, wieder Lust auf „Spiele im Unterricht“ zu machen.


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