Posts Tagged 'sRDP'

Vorwissenschaftliche Arbeit

Wie schreibt man eine vorwissenschaftliche Arbeit? Anregungen und viele Tipps, sowie Literatur zum Einlesen findet man auf diesem BLOG. Ein hervorragendes Service, interessant sowohl für Lehrende, als auch für Schüler*innen.

Aus diesem Blog: Anregung zum Zeitmanagement

Beppo, der Straßenkehrer, erklärt Momo seine Strategie beim Straßenkehren:

„Siehst du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: „Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“ Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: „Das ist wichtig.“

Quelle: Michael Ende: MOMO oder Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte, 1973, K. Thienemanns Verlag, Stuttgart, Seite 36 f (angepasst an die neue Rechtschreibung)
Nach einer Idee aus dem Buch von Michaela Schmitz und Nicole Zöllner: Der rote Faden – 25 Schritte zur Fach- und Maturaarbeit, 2007, orell füssli-Verlag AG

Eine Seite für die AHS zur VWA -> HIER

Advertisements

Beurteilung schriftlicher Performanzen

Im Rahmen der schriftlichen zentralen Reifeprüfung können im BHS Bereich folgende Textsorten behandelt werden: Artikel, Bericht, Blog, E-Mail und Broschüre. Am 16. und 17. Nov. erhielten die Lehrenden der 2.Lebenden Fremdsprachen (erstmals) eine Einführung zum Korrigieren von Schülerperformanzen (vom Schüler verfasste Texte) mit dem dafür vorgesehenen Beurteilungsraster. Dieser beinhaltet vier Spalten, die gleich gewichtet werden: Erfüllung der Aufgabenstellung, Aufbau und Layout, Spektrum sprachlicher Mittel und Sprachrichtigkeit. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Fehlerhaftigkeit eines Textes ausschlaggebend sein muss für eine positive Beurteilung, sondern dass eben auch inhaltliche Aspekte gut erfüllt sein müssen.

Zugegeben, das Korrigieren nach diesen Kriterien erfordert etwas Übung, denn jede Spalte muss strikt für sich allein beurteilt werden. Dennoch hat man das Gefühl, dass die Beurteilung auch mit diesem Raster nie ganz objektiv sein wird. Ein Rest an Subjektivität bleibt einfach immer erhalten. Hilfreich kann bei der Korrektur die Verwendung von Farbcodes sein, um auf einen Blick zu erkennen, wo die Stärken des Textes liegen.

Eine interessante Entwicklung gibt es zum Thema Schularbeiten. Die Gestaltung der Schularbeit in Hör-, Lese- und Schreibauftrag muss  neuerdings nicht mehr eingehalten werden, es können z.B. auch nur Schreibaufträge gegeben werden und die Hör- und Lesekompetenz außerhalb der Schularbeit getestet werden. Das scheint sinnvoll zu sein, zumal die Validität durch eine kurze Hörübung nie gegeben sein kann, sondern mindestens vier Teilaufgaben mit verschiedenen Testformaten erst zu einem aussagekräftigen Ergebnis führen können. Damit entfällt dann auch die krampfhafte „Gewichtung“ bei den Schularbeiten, da ja rezeptive und produktive Teile ganz schwierig auf einen Nenner zu bringen sind, auch nicht mit komplizierten mathematischen Formeln und Berechnungen (was ursprünglich übrigens mittels eines Schularbeitsrechners geplant war, den man nun wieder verworfen hat). Eine kompetenzorientierte Leistungsbeurteilungsverordnung gibt es allerdings noch immer nicht!

Mündliche RDP

Einige wichtige Informationen zum Erstellen der mündlichen Prüfungsfragen in der zweiten lebenden FS in HUM Schulen (Fortbildungsveranstaltung vom 9. April 2015) :

Jede Schule entscheidet über einen Themenpool, der aus zehn empfohlenen Themenkreisen zu wählen ist. Diese Themenkreise werden den SchülerInnen bis November eines Schuljahres bekanntgegeben, damit die SchülerInnen dann bei jedem im Unterricht behandelten Thema überlegen können, welchem Themenkreis es zuzuordnen ist. Die Aufgabenstellungen sollten immer einen situativen Rahmen (Adressat/Publikum), ausgehend von einer Problemstellung/Auftrag haben. Es sollte sich um Situationen aus dem beruflichen und privaten Umfeld handeln und relevant für die KandidatInnen sein. Sie untergliedern sich in einen monologischen  und einen dialogischen Teil, der mit dem oder der PrüferIn zu führen ist.

a) Monologischer Teil: 3-5 min. Redezeit, die nicht unterbrochen werden sollte. Drei Operatoren formulieren den Arbeitsauftrag. Das Inputmaterial sollte 1-2 A4-Seiten nicht überschreiten und als Impuls oder als Datenquelle dienen, sowie zur Erfüllung der Aufgabe notwendig sein. Die Themen sollten aus dem Erfahrungsbereich/ Interessensgebiet der SchülerInnen stammen, d.h. sie sollten im gesamten Unterricht einmal vorgekommen sein (eventuell auch fächerübergreifend).

b) Dialogischer Teil: 7-10 min. Redezeit, die Operatoren sollten sich von den obigen unterscheiden. Das Inputmaterial sollte höchstens eine halbe Seite betragen. Die Schüler sollten auch auf überraschende Fragen antworten und persönliche Standpunkte und Meinungen äußern können. Ebenso sollten sie ein Gespräch beginnen und in Gang halten können. Die Beurteilung erfolgt vom Prüfer und einem Beisitzer gemeinsam. Die Rolle des Beisitzers sollte nicht unterschätzt werden, dieser sollte die Prüfungsfragen ebenfalls genau kenne.

  • Der Prüfer/die Prüferin beurteilt nach dem Holistischen Beurteilungsbogen (genauer Bogen),
  • der Beisitzer /die Beisitzerin nach dem Analytischen Beurteilungsbogen (ungenauer Bogen). BeisitzerInnen sollten nicht in die Prüfung eingreifen.

Kompetenzorientiert Sprachen unterrichten

Zugegeben, ich war ja skeptisch, was man uns in der heutigen Fortbildungs- veranstaltung wohl über Kompetenzen erzählen würde. Aber als die Vortragende fragte: „Kann man überhaupt NICHT-kompetenzorientiert unterrichten?“, ahnte ich: „das wird ein etwas entspannterer Zugang zu diesem Thema“. Hier einige Ideen und Inhalte aus dem Seminar:

Die Frage ist, wie lernt man überhaupt eine Sprache und welche Kompetenzen sollen trainiert werden? Beim Fremdsprachenerwerb sind dies natürlich das Hören – Lesen – Schreiben und vor allem das SPRECHEN. Das Wichtigste sollte sein, dass die LernerInnen einzelne Sprachbausteine, also Sprachbrocken erwerben, um sich in möglichst vielen Situationen verständigen zu können. Und sollte nachgefragt werden, weil man sie nicht verstanden hat, so müssen sie sich eben ‚anders‘ ausdrücken können. Ein elementares Repertoire an Grundfloskeln müsse daher erworben werden, und diese ‚Bausteine‘ müssten dann ständig trainiert und handlungsorientiert aktiviert werden (beschreibe, erkläre, präsentiere, kommentiere, analysiere, überzeuge, informiere usw.). Dabei müsse man immer von der unmittelbaren Lebenswelt der SchülerInnen ausgehen, und in der Folge immer ein wenig mehr ergänzen, hinzufügen und konzentrisch aufbauen. Jedoch immer so, dass die Schüler ‚bei sich‘, d.h. in ihrer unmittelbaren Erfahrungswelt bleiben. Die Themenbereiche des GERS werden dabei berücksichtigt: Familie, Umwelt, Essen und Trinken, Kleidung, Gesundheit, Feste, Schule, Arbeitswelt, Freizeitbeschäftigungen und Interessen, Geld, Erlebnisse, Reisen, kulturelle Aspekte, Kunst und Kultur, Médien und Kommunikation, Natur, moderne Technologien.

Es sollte von Beginn an möglichst viel in der Fremdsprache kommuniziert werden. Auch fremde Stimmen mittels Audiofiles sollten so bald als möglich im Unterricht verwendet werden. Monologische und dialogische Übungen sollten ebenfalls so früh wie möglich geübt, isolierte Übungssätze aber eher gemieden werden. Dabei sollten die verschiedenen Fertigkeiten (Hören, Lesen, Sprechen) im Unterricht ständig vernetzt werden, d.h. man sollte versuchen, zu jeder Übung auch Aufgaben zu stellen, die eine der anderen Fertigkeiten trainiert. Daher: Bei jeder Aktivität innehalten und überlegen, wie ich sie für die verschiedenen Fertigkeiten nutzen könnte! „So wichtig es ist, die einzelnen Fertigkeiten beim Testen voneinander abzugrenzen, so essentiell ist es, beim Üben die Fertigkeiten zu verschränken, um mit verschiedenen Sinnen und Methoden den Wortschatz zu vertiefen.“

Es sollten sich auch möglichst oft Inhalte wiederholen, um den Grundwortschatz zu festigen. Dieser feste Boden fehlt nämlich meist den SchülerInnen. Nicht „blanquette de veau“ , sondern „pain, lait, eau…“ werden wohl eher gebraucht werden. Außerdem: Grammatik gibt vor allem den LehrerInnen Sicherheit. Man sollte sich daher fragen, wieviel Zeit man mit Dingen verbringt, die die SchülerInnen wahrscheinlich gar nicht brauchen werden. Das Gelernte muss wiederkommen und gebraucht werden, und was gebraucht wird, muss gelernt werden. D.h., man kann aus einer ur-faden Übung etwas Interessantes machen, durch ‚Simulation globale‚, durch weiterführende Fragestellungen, die die Kinder zum Fabulieren bringen und so ihren Wortschatz, den sie schon können, anwenden. SchülerInnen sollten vor allem viel sprechen, zu zweit, aber auch vor der Klasse (z.B. 2-3 minütige Monologe) Die MitschülerInnen sollten aber auch Feedback geben dürfen, nicht zuletzt, um auf einer Metaebene zu merken, was wichtig ist. Beim Sprechen sollte vor allem die Message im Vordergrund stehen, nicht die Fehler.

Ein paar Anregungen für den Unterricht:

  1. Sätze  ganz laut nachsprechen, von einer Ecke der Klasse in die andere rufen!
  2. Wenn zu zweit geübt wird, sich leicht anstoßen (kinestätisch).
  3. SIK – Sprache im Kontext: Testformat zum Testen von Grammatik oder Wortschatz (auch gemischt). Dabei bereits verwendete Texte wieder verwenden! Bereits ab dem 1.Lernjahr einsetzen. Auch ganze Satzteile zum Einsetzen, Q1-Q7 zum Beispiel.
  4. Zeitschriften – wer findet die meisten Wörter (den längsten Satz), die er versteht?
  5. Höhere Klasse erstellt einen Fragebogen für eine erste Klasse zusammen und interviewt sie.
  6. Eine echte E-Mail an den/die FremdsprachenlehrerIn in der Fremdsprache schreiben. LehrerIn antwortet in der Fremdsprache.
  7. SchülerInnen 2-3 Minuten frei sprechen lassen und mit dem Handy aufnehmen. Kann als HÜ vorbereitet werden (konkrete Vorgaben), muss aber dann frei gesprochen werden (nicht auswendig).
  8. SchülerInnen selbst sog. Promptcards erstellen lassen (die alles enthalten, was sie können). Z.B.: Was sagst du wenn du wissen willst…? Wie sagst du „…“ auf Französisch? Wie fragst du nach dem Alter? Wie sagst du, dass du gerne Tennis spielst? usw.
  9. Eine Sprechübung aus einem Text machen. (Z.B.: J’utilise mon portable pour…)
  10. Simulation globale: Zu dem Video: Rose – La liste folgende Themenkreise ausarbeiten lassen (ev. auch in Gruppen): Portrait der Sängerin, ihre Wohnung und ihren Arbeitsplatz beschreiben, ein Interview mit ihr machen. Fabulieren lassen! Wortschatz anwenden.
  11. AUFGABENBEISPIELE:  http://oesz.at/OESZNEU/main_01.php?page=0124
  12. KOMPETENZBESCHREIBUNGEN: http://oesz.at/download/Praxisreihe_9_web.pdf
  13. SPRACHENKOMPETENZENTRUM: http://oesz.at/OESZNEU/main_01.php?page=0123
  14. OESZ.AT: Hörbeispiele für Französisch und Italienisch.

mRDP

Drahtkugel_2014Kompetenzorientierte, mündliche Diplom- und Reifeprüfung  mRDP  (früher: Mündliche Matura), welch Bezeichnung für eine Prüfung! Wie dem auch sei, die Direktiven, wie die neuen mündlichen Maturafragen auszusehen haben, beginnen kommuniziert zu werden. Am 2.April gab es einen Informations- nachmittag für HAK und HUM LehrerInnen. Diese beiden Schultypen orientieren sich diesmal nicht an der AHS, sondern kochen ihr eigenes Süppchen. Das Cebs (Center für berufsbezogene Sprachen) ist dabei richtungsweisend und hat eine Informationsbroschüre herausgegeben, die im Wesentlichen die Richtlinien vorgibt. Ich habe den Eindruck, dass bei der Erstellung der mündlichen Maturafragen eine grundlegende Erneuerung nicht stattgefunden hat. Immer noch werden elend lange Beilagen den Prüfungsfragen beigelegt, sogenannte Impulstexte (Audiofiles oder Videos), die von PrüfungskandidatInnen zu bearbeiten sind, kompetenzorientiert natürlich!  Um den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, ihre sprachlichen Kompetenzen unter Beweis zu stellen, hätte meines Erachtens bei den Aufgabenstellungen noch viel mehr „entstaubt“ werden müssen. Aber wie auch bei der schriftlichen Matura kann sich ja noch viel ändern bis 2016, denn ab da gilt dann die neue Verordnung.

Die Sprachvermessung

Es fasziniert mich, mit welcher Akribie SprachwissenschaftlerInnen daran arbeiten (Stichwort Standardisierte Reife- und Diplomprüfung SRDP), die Sprachproduktion von LernerInnen in kleinste, messbare Einheiten einzuteilen und sogenannte Kompetenzen zu beschreiben (Deskriptoren des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens), um dann die Sprachproduktionen der SchülerInnen mit einem ausgeklügelten Beurteilungsschema, welches Pädagoginnen derzeit die Haare raufen lässt, zu bewerten und vergleichbar zu machen. Je standardisierter die Aufgabenstellungen, desto objektivierbarer die Bewertung, so sehen es jedenfalls die SprachwissenschaftlerInnen. Aber hält dieses Beurteilungsschema auch, was es verspricht? So manch erfahrene PädagogIn sieht darin eine Mogelpackung, denn Sprache lässt sich nicht gut messen und ihre Bewertung unterliegt immer auch einer gewissen Subjektivität. 

Die LinguistInnen entsprechen mit diesem Kompetenzbeschreibungsmodell nicht nur einem Trend der Zeit, nämlich sich selbst zu vermessen und zu bewerten (ich kann…), sondern sie dienen damit auch ökonomischen Interessen, nämlich die zukünftigen ArbeitnehmerInnen „bewertbarer“ und wettbewerbsfähiger zu machen. Die Wirtschaft will wissen , wo ihre zukünftigen ArbeitnehmerInnen stehen und was genau sie beherrschen. Im sprachlichen Bereich wären dies die Kompetenzniveaus A1 bis C2 nach den Kompetenzbeschreibungen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Je größer also die nachvollziehbaren fremdsprachlichen Kenntnisse der zukünftigen ArbeitnehmerInnen, desto besser die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Kompetenzbeschreibungen beginnen immer mit „Ich kann…“. Unter dem Deckmantel der Eigenverantwortung  hält man also fest, was man schon kann oder eben noch nicht kann und gerät dabei manchmal auch in Stress. Nämlich dann, wenn gewisse Kompetenzen noch nicht erworben wurden. Man kann das Ganze auch sportlich  sehen, indem man die Kompetenzleiter immer weiter nach oben klettert. Wenn nicht, so kann es zu Frustrationen kommen.  Eltern haben somit ebenfalls ein Instrument in der Hand,  um die Kompetenzen ihrer Kinder zu überprüfen (früher hatten diese Funktion noch die Noten, an deren Vergleichbarkeit man allerdings zunehmend zu zweifeln begann).  Das bringt nun auch ein ständiges sich messen und vergleichen mit anderen mit sich: „Ich bin Niveau B1, welches Niveau bist du?“ Das erinnert mich ein wenig an die Levels von Computerspielen. Lehrende werden dabei zu unfreiwilligen VermesserInnen, in einem viel größeren Ausmaß als es bisher der Fall war. 

Die SchülerInnen werden mit der Einführung der Zentralmatura in Österreich in erster Linie darauf gedrillt, den Vorgaben der Testformate und Testmethoden zu entsprechen. „Teaching to the Test“ sozusagen. Kreativität und Freude am Spracherwerb bleiben dabei immer mehr auf der Strecke!  Muss wirklich alles berechnet und an Skalen gemessen werden? Das Schlagwort Individualisierung ist übrigens nicht mehr so oft zu hören.

Im Übrigen bin ich für die Einführung eines Leistungsportfolios als alleiniges Instrument der Leistungsbeurteilung!

ARTIKEL zu Selftracking in der Schule.

ARTIKEL – Liessmann zu Selbstoptimierung

Terminologie

Die Zentralmatura bringt einiges an Fachtermini mit sich. Lustig wird’s, wenn man  SchülerInnen nun als Performanden bezeichnet und ihre Texte als Performanzen! 😉 Geben wir dem Ganzen halt einen wissenschaftlichen Touch … 😉

  • Performanz : bezeichnet die Sprachverwendung, Textproduktion der SchülerInnen, aber auch die mündliche Produktion (Sprechperformanz).
  • Performand: der Schüler, der „Textproduzierende“. Gibt es eigentlich auch die weibliche Form „Performandin)“?
  • Prompt Lifting:  Verwendung von Phrasen aus der Aufgabenstellung.
  • Items: sind die einzelnen Aufgabenstellung (kann eine Hörübungen, Leseübung oder ein Schreibauftrag sein).
  • Bullet Points: Unterteilung der Aufgabenstellung, in unserem Fall drei Unterteilungen.
  • Operatoren: sind bestimmte, vorgegebene Verben (nur diese dürfen in den Aufgabenstellungen zu Beginn der bullet points stehen).
  • Kohärenz: Ist bei der Korrektur der Textproduktionen zu beachten. Logischer Aufbau eines Textes im Ganzen.
  • Kohäsion: Beziehung zwischen Textelementen zB. Konjunktionen (und/aber/weil), Synonyme, Hyperonyme (Obst, zB. Äpfel) etc.
  • Distraktor: laut Wikipedia: „zum Beispiel eine falsche Antwortalternative bei einem Multiple-Choice Test. Ein guter Distraktor erweckt für jemand, der das zu prüfende Wissen nicht hat, den Anschein richtig zu sein“.
  • Textmapping: Ist eine Methode zur Entwicklung von Testaufgaben im Team. Sie erhöht die Validität einer Testaufgabe.
  • Prompt: Klare Definition des Sprechanlasses (Wer schreibt Was an Wen? bzw. Wer spricht mit Wem Worüber); Prompt cards sind Karten für SchülerInnen, die die genauen Inhaltspunkte für zB eine mündliche Produktion enthalten.
  • Domänen: Themengebiete

Mon.blog.perso.

Alles was mich bewegt... vor allem eLearning & Co

Kategorien

Archive

Neueste Kommentare

auteur zu Beurteilung der mündlichen…

Creative commons

Creative Commons License
Dieser Werk oder Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Blogstatistik

  • 11,386 hits

Woher kommen die Besucher

Visiteurs

free counters
compteur pour blog