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Weblog, Wiki & Co – Neue Formen des Journalismus

Analoge oder digitale Medien, wie wird die Medienlandschaft in Zukunft aussehen? Wie lange wird es die gedruckte Zeitung noch geben? In welchen Medienwelten bewegen sich die Jugendlichen des 21.Jhdts.? Wie tickt die heutige Zielgruppe der Medienlandschaft?

1) Der erste Teil des Seminars beschäftigte sich damit, welche Social Media Dienste Jugendliche nutzen. Der Social Media Radar des bmukk kann nachvollziehen, wieviele Jugendliche wo präsent sind. Eindeutiger Sieger ist Whats up (gehört Google) auf dem Smartphone, wo sich die jungen Menschen permanent alles erzählen, viel schneller als auf Facebook oder Twitter. Der Facebookstream ist eigentlich wie ein Feedreader. (Literaturtipp: Tim O’Reilly – Was ist Web 2.0) Mit der Amazon Cloud kann man sich auch „auf der Straße“ Musik kaufen.  Bei Spotify bleibt die Musik auf dem Server, man mietet sich sozusagen die Musik durch Streaming, dafür sieht man aber die Werbung. Über die Cloud kann man auch Photoshop verwenden. In der Dropbox werden Dokumente zur Verfügung gestellt. Auf parents.at tauschen sich übrigens Eltern über Schulen aus. Handys sind die nächsten Massenmedien. Apps konzentrieren sich auf das Wesentliche. Durch die Feedreader kann man Nachrichten lesen. Durch den Facebookalgorithmus erscheint jenes, das öfter gelikt wird öfter. Jene Freunde, die nicht oft gelikt werden, erscheinen auch nicht mehr im Stream. Dadurch entsteht eine Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager. Die Medien müssen zum Kunden kommen.

Social Media Prinzipien: Die Angebote sind auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Das soziale Umfeld bietet Referenzen bei Kaufentscheidungen. (strong ties: enge Freunde – weak ties: weiterer Personenkreis) Social Reviewing: GetGlue, Kununu, Qype, Tupalo, Amazon, Tumblelogs (soup.io, posterious, tublr)

Interessant ist, dass über die klassischen Printmedien oft in sozialen Netzwerken kommuniziert wird. (kobuk.at ist ein Zeitungswachblog: Wir lesen Zeitung und sehen fern.)

2) Im zweiten Teil des Seminars ging es um journalistische Informationsquellen. Was früher die Nachrichtenagenturen waren, sind heute das Internet, Feedreader, Soziale Netze etc. Eine junge Journalistin der Tageszeitung Der Standard erzählte aus ihrem Journalisteinnenalltag. Der sieht in etwa so aus:

  1. In der Früh wird zuerst Facebook gelesen, um einen ersten Eindruck von den Neuigkeiten zu bekommen.
  2. Dann werden Newsletter, RSS Blogs etc. gefiltert, damit man nichts versäumt (großer Druck).
  3. Anschließend wird das Tweetdeck durchforstet. Hier werden Twitternachrichten eingeteilt in Gruppen und Listen, um einen besseren Überblick zu bekommen (Nachrichtenstöme).
  4. Dann wird die eigene Nachrichtenplattform gelesen.
  5. Bildsuche geschieht meist auf flickr.com oder anderen freien Fotoportalen.
  6. Auch LinkedIn (oder Xing) haben eine gute Suchfunktion (zB. Angestellte, Exbedienstete etc. aus allen Sparten) und wird von vielen Journalisten benutzt.
  7. Ein Journalistenwerkzeug und soziales Netzwerk ist „Storify„. (Tipp: SchülerInnen sollten mit Storify HÜ’s machen. siehe Tutorial Storify) Man kann zu einem bestimmten Thema alles, was je gepostet wurde ausgespuckt bekommen und daraus eine Geschichte basteln. Das kann man mit verschiedenen Netzwerken machen.)
  8. Croudsourcing, Leaking, Datenjournalismus: „Neighbourhoods Projekt“ in Los Angeles, jede Info über einen Bezirk wird durch Algorithmen berechnet (für Journalisten super). Datenherausgabe der Stadt ist jedoch notwendig.

3) Der dritte Teil des Seminars widmete sich dem Lesen in der digitalen Welt und dem Erstellen von Texten in der Schule, sowie einer Übersicht an Tools, die man im Unterricht verwenden könnte.

Stichworte:

  1. Twitterature: Artikel oder literarische Werke in Form von Tweets zusammenfassen lassen. Twitterroman schreiben. Twitterwall im Unterricht für Fragen.
  2. Facebook: Wie könnte die Facebookseite einer historischen Person aussehen? Facebook als Nachrichtenquelle. Gruppen einrichten, Buchbesprechungen austauschen.
  3. Wikipedia: einen Artikel schreiben, Hintergrunddiskussionen verfolgen.
  4. Bilder: compfight.com (Suchmaschine, die flickr-Fotos sucht), sxc.hu, wikipedia-Fotos
  5. Augmented reality
  6. PLE (Persönliche Lernumgebung)
  7. digikomp: Kompetenzen und Lernziele; digi.chek:  der Weg, diese Lernziele zu erreichen
  8. del.isci.ous kann man auch als Suchmaschine nutzen
  9. italki.com: Lernpartnerschaften bilden
  10. wikispaces: Text reinkopieren, Wörter markieren, die dann eine Unterseite haben. Schüler sollen sich ein Wort schnappen und beschreiben. In den Unterseiten können die SchülerInnen gleichzeitig arbeiten.
  11. Google.docs: Kollaborativ arbeiten, vor den Augen aller.
  12. bubble.us zum erstellen von Mindmaps
  13. Prezi, als Alternative zu Powerpoint
  14. Learning.apps: Schülern ein Übungsblatt mit QR Codes austeilen. Schüler, die schon fertig sind, learning.apss machen lassen.
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