Posts Tagged 'moodle'

Kompetenzen – LMS

Kompetenzen_LMSAuf der Lernplattform LMS gibt es für SchülerInnen die Möglichkeit, ihr Kompetenzen zu überprüfen. Im Fach Englisch würde das dann so aussehen, dass die Lehrenden für die Teilkompetenzen Listening – Reading – Speaking  – Writing Kompetenzen definieren (Ich kann…) und dazu geeignete Arbeitsaufträge vergeben. Die SchülerInnen erledigen die Arbeitsaufträge auf der Plattform, die Lehrkraft vergibt Punkte zu den erledigten Aufgaben/Kompetenzen und die SchülerInnen können sofort sehen, ob sie diese Kompetenz nun erworben haben, oder nicht.

Eines muss man dem LMS Entwicklern lassen, sie reagieren schnell. Bis vor einiger Zeit gab es die Möglichkeit, direkt in LMS eine Audiodatei aufzunehmen, noch nicht. Jetzt besteht diese Möglichkeit also auch schon und somit kann die Kompetenz Speaking ebenfalls online überprüft werden.

Ich habe jahrelang mit der Plattform Moodle gearbeitet und weiß, wie mühsam solche Punktevergaben sind. Diese Methode für alle Klassen einzusetzen wird wohl kaum möglich sein, da es eines enormen Zeitaufwandes bedarf. Beim Arbeiten mit Moodle ist man schon lange dazu übergegangen, die TeilnehmerInnen eine Selbstevaluierung vorzunehmen zu lassen, damit man sich dies Arbeit der Punktevergabe erspart. Und es funktioniert bestens. Die Erstellung solcher Kompetenzraster finde ich sehr zeitaufwändig, zumal es im Sprachunterricht ein Ende nie bedeutet. Bin also noch etwas skeptisch.

 

Advertisements

Moodle im Fremdsprachenunterricht

Wieder mal eine Online-Fortbildung zu Moodle gemacht, Vortragender: Uwe Klemm. Hier nur ein paar Stichworte als Memo:

  • Einen Abschnitt für Hörverständnisübungen einrichten (hab ich, wird aber von SchülerInnen kaum genutzt, man kann es aber als Sammlung von Hörübungen für sich selbst anlegen, Übungen dazu erstellen und dann gezielt im Unterricht einsetzen).
  • Rollen der SchülerInnen z.B. in einem Forum ändern, so können sie korrigieren und bewerten. SchülerInnen zu Lehrenden machen = LdL-Ansatz.
  • Chat für Rollenspiele nützen. Gut ist auch die Druckfunktion zur Nachbereitung.
  • Externe Tools in moodle einfügen: z.B. piratpad oder titanpad (openetherpad, edupad). Das Plugin Nanogong gong.ust.hk/nanogong (Tolles Tool)
  • Poodle: Pluginsammlung mit einer Reihe von Funktionen (Audioaufnahme, Player, Whiteboard, Widgets wie Stoppuhr oder Flashcards, Videoaufnahmen via Webcam …) Poodle muss intalliert werden als Aktivität, settings müssen dann selbst eingestellt werden. Netmeeting mit Bigbluebutton, ist später mit dem Tool RecordingBN in Moodle einbindbar.

Deutschunterricht weltweit – DafWebKon2013

DafWebKon07_webDie Entwicklung der technischen Hilfsmittel für den Unterricht ist in den letzten zwanzig Jahren, und ganz besonders in den letzten fünf Jahren, RASANT fortgeschritten. Ebenso die Möglichkeiten der LehrerInnenfortbildung. Asynchrone Onlinefortbildungen via Moodle entwickelten sich weiter zu synchronen eLectures und Onlinekonferenzen wie z.B. die zweitägige DafWebKon, bis hin zu einer Mischform,  den dezentralen, selbstgesteuerten Moocs.

Die diesjährige DafWebKon wird längst nicht mehr nur von von DAF-LehrerInnen verfolgt. Es gibt Vorträge, die für den Sprachunterricht interessant sind, manche vorgestellten Tools können aber auch für andere Fächer genutzt werden. Dennoch liegt der Fokus dieser Onlinekonferenz natürlich auf der Verbreitung des Deutschunterrichts, stammen doch die TeilnehmerInnen aus vielen Ländern und Kontinenten, wo Deutsch als Fremdsprache gelehrt wird.

Eine tolle Community, tolle Arbeit, mehr als kompetente Lehrerinnen – nur – die Realität an unseren Schulen sieht anders aus. Die Mehrheit meiner KollegInnen kann das alles nicht und hat auch keine Ahnung davon! 😦

„Technologie ersetzt keine Lehrer, aber die Lehrer, die technisch fit sind, werden diejenigen ersetzen, die davon keine Ahnung haben” – Ray Clifford

Diese geballte Ladung an technischen Hilfsmitteln, die bei der DafWebKon vorgestellt wurden, macht einen zunächst ganz schwindlig, bis es einem bewusst wird, dass man sowieso nur zwei, drei Tools für sich auswählen sollte, um den Sprachunterricht etwas abwechslungsreicher zu gestalten. That’s it! Und bei jedem dieser Tools sollte man sich zunächst den didaktischen Mehrwert überlegen und ob es gegenüber traditionelleren Methoden auch wirklich den erwünschten Lernzuwachs bringt. Außerdem bin mir sicher, dass so manche „mächtige“ Werkzeuge wie etwa Moodle auch nach dieser Konferenz nicht genutzt werden, weil die nötigen Fortbildungen und die technischen Vorraussetzungen an Schulen einfach nicht ausreichend vorhanden sind. Trotzdem: Eine total interessante Veranstaltung, organisiert von drei bewundernswerten Powerfrauen! 🙂  http://dafwebkon.mixxt.com/

Videoschnitt

Was ich mir schon lange vorgenommen hatte … Videos schneiden. Ein 4-wöchiger online-Kurs, der es in sich hatte, aber trotzdem viel Spass gemacht hat, weil man am Ende herzeigbare Ergebnisse sehen kann.

Ich mag es, über Lernplattformen etwas Neues zu lernen. Allerdings entpuppte sich dieser Kurs, der über die neue Version von Moodle 2.3 abgehalten wurde, eher als userunfreundlich. Eine Teilnehmerin meinte sogar, sie müsse Moodle jetzt ganz neu lernen. Die erste Woche dieses Onlinekurses war aus diesem Grunde auch für mich mit relativ viel Frust behaftet, obwohl ich schon seit Jahren mit Moodle arbeite und das nicht nur als Teilnehmerin. Ich frage mich, ob die neue Version von Moodle wirklich besser ist? Ich finde sie in keinster Weise übersichtlicher, ästhetischer oder einfacher. Die Akzeptanz bei den Lehrenden wird sie jedenfalls nicht unbedingt steigern, denke ich.

Was die Inhalte des Onlinekurses betrifft, so bestätigte sich meine Meinung, dass Kurse mit rein technischen Inhalten eher mühsam für die Teilnehmenden sind. Für einige technische Details, bekam ich keine ausreichende Erklärung. Dennoch gelang es mir, die meisten Arbeitsaufträge zu erledigen. Die Ergebnisse der Arbeitsaufträge, selbst gefilmte und geschnittene kleine Filme, entschädigten für die aufgewendete Mühe. Neu war für mich, dass man einfache Videos auf YouTube direkt schneiden kann und dass dies auch für Nicht-Technikfreaks sehr einfach ist. Ich nahm mir vor, nur mit dem Handy zu filmen, weil es ein Werkzeug ist, das man meistens zur Verfügung hat und es spontan einsetzbar ist. Die Qualität ist allerdings nicht so gut, wie mit einer Filmkamera. Für meinen Einstieg ins Filmen reichte es jedoch allemal.

Der Aufbau des Onlinekurses war zum Teil leider nicht sehr gut durchdacht, wahrscheinlich hätte man ein Review machen müssen um etwaige Stolpersteine zu entfernen, wie z.B. fehlerhafte Rechtschreibung oder teilweise Wiederholung oder Vorwegnahme von Arbeitsaufträgen. Ich vermute, es waren noch etwas unerfahrene Online TutorInnen am Werk. Aber jeder muss Erfahrungen sammeln! 🙂

Moodle 2.3

Um die Neuerungen nach dem letzen Update von Moodle auf die Version 2.3 zu erkunden, nahm ich an einem dreiwöchigen Online-Seminar teil. Die Tatsache, einmal als „TeilnehmerIn“  an einem Moodlekurs teilzunehmen, brachte interessante Erkenntnisse. Der Moderator des Kurses bot auch eine Lifesession via AdobeConnect an, wo er ein paar neue Funktionen des Updates erklärte. Das fand ich sehr hilfreich weil mir reines eLearning mit eher technischen Inhalten doch nicht zusagt. Blended Learning, also eine Mischung aus Präsenz- und E-Learningunterricht scheint doch wohl die angenehmere Lernform zu sein. In der Schule aber wird dies ohnehin so praktiziert, dass Lernplattformen als zusätzliches Hilfsmittel eingesetzt werden.

Gut finde ich die Neuerungen in der Dateiverwaltung und dass man Dateien von verschiedenen Repositories hereinholen kann. Das ist  eine äußerst praktische Verbesserung  gegenüber 1.9.

Was ich auch sicher verwenden werde, ist die Bedingte Verfügbarkeit, das ist mir in der alten Version schon abgegangen.

Dass jetzt Aktivitäten+Arbeitsmaterialien  nicht mehr getrennt sind ist eine kosmetische Angelegenheit, vielleicht war die frühere Trennung gar nicht so schlecht, weil man sich des grundlegenden Unterschiedes dieser beiden Werkzeuggruppen eher bewusst war. Viele Lehrende verwenden Moodle eher für die „Arbeitsmaterialien“ und vernachlässigen die „Aktivitäten“. Diese sind aber die eigentliche Stärke von Moodle!!! (=Kommunikation, Kollaboration, Konstruktivistisches Lernen)

Die erweiterte Drag&Drop Funktion ist sehr praktisch, vor allem im Bereich Dateimanagement oder Kurswiederherstellung. Zum Teil war dies aber auch schon früher möglich (zB bei den Blöcken).

Die Navigation fand ich in diesem Kurs verwirrend, was ich aber auf das Layout zurückführe. Die Wölkchen sehen zwar nett aus, aber zum Arbeiten sind diese drei Spalten irgendwie total unübersichtlich.

Enttäuscht war ich von den vorgegebenen Themes, da sollte es wirklich ansprechendere Optionen geben, denn das Layout ist auch wichtig, um sich in einem Kurs wohl zu fühlen. Die Möglichkeiten in der 1.9 Version waren um einiges netter. Aber, da werde ich mal bei edumoodle nachfragen, ob sich etwas machen lässt.

Nervig fand ich die kleinen Editorfenster (ist aber wahrscheinlich auch auf dieses Theme zurückzuführen, da der Arbeitsbereich eher schmal ist) und das kleine Fenster im Mitteilungssystem. Das war früher besser.  Der Editor hat sich ansonsten für mich nicht wesentlich verändert, außer dass man das Video jetzt direkt einfügen kann. Die Mathematiker werden sich aber freuen (Formel). Die Tabellenformatierung ist etwas verändert.

Der Sinn, ein Wiki in Creole-Form zu verwenden, ist mir nicht ganz klar, da das Editieren um Vieles umständlicher ist.

Die Speicherung als .mbz  Datei für die Kurssicherung ist offenbar auch neu und super. Ich kannte es bisher nur als .zip Datei.

Und was mir sonst noch auffiel:  Ich fand es ziemlich interessant, wieder einmal als Teilnehmerin einen Moodlekurs mitzumachen. Das sollte vielleicht von Zeit zu Zeit jede/r Lehrende tun, weil einem da bewusst  wird, WIE wichtig gewisse Kriterien sind: z.B. ein klarer, übersichtlicher und ansprechender Aufbau (auf keinen Fall überladen), sowie motivierende Arbeitsaufträge mit klaren Arbeitsschritten. SchülerInnen jammern immer wieder, dass sie sich „nicht auskennen“ (obwohl ich  eh versuche, so klar als möglich zu sein.)

Im Übrigen ist mir mehr denn je klarer geworden, warum sich viele meiner KollegInnen weigern, Moodle zu verwenden. Die Zeit, die man zum Erlernen des Ganzen investieren muss, ist wirklich gigantisch!! Und auch wenn man es schon jahrelang praktiziert, lernt man immer noch neue Details dazu.

Moodle oder Facebook?

Zugegeben, Facebook ist in aller Munde und gehört für viele SchülerInnen zum Alltag. Die Frage ist aber, ob auch Lehrende dieses „Soziale Netzwerk“ im Unterricht einsetzen sollten? Es gibt LehrerInnen, die eine (geschlossene) Gruppe für ihre SchülerInnen einrichten, um ihnen dort etwaige Informationen zukommen zu lassen oder um mit ihnen außerhalb des Unterrichts kommunizieren zu können.  Aber ist es auch sinnvoll? Welchen Mehrwert bringt es für den Unterricht?

Ich persönlich möchte Facebook NICHT als Kommunikationskanal in der Schule einzusetzen, sonderm möchte mich ganz bewusst dem „sozialen Druck“ entziehen. Man kann seinen SchülerInnen auch zeigen, dass es eine Welt außerhalb von Google, Facebook & Co gibt und dass es durchaus auch wichtig ist, sich nicht immer nach dem Mainstream zu richten, sondern selbst zu entscheiden, welchem Konzern man seine Daten anvertraut. Die Alternative ist eine Lern- und Kommunikationsplattform, die auf einem Server liegt, der kontrollierbar ist, das heißt, man kann seine Daten auch löschen lassen, bzw. selbst löschen! Das ist mir besonders wichtig! Facebook ist zu unsicher, was den Datenschutz betrifft. Wir arbeiten mit sehr jungen Menschen und wissen nicht, was mit unseren Daten auf Facebook in der Zukunft geschehen wird.

Meine virtuelle Lernumgebung heißt daher Moodle. Ich lernte diese Plattform schon vor einigen Jahren kennen und schätzen, als von Facebook noch lange keine Rede war. Ich lernte Schritt für Schritt, wie man mit Moodle effektiv arbeitet und entdeckte, welch ungeheures Potenzial in dieser  Lernplattform schlummert. Ich verwendete Moodle nie als Linkschleuder, sondern versuchte immer, sinnvolle didaktische Szenarien zu entwickeln, die die analogen, traditionellen Unterrichtsmethoden im Sinne von „Blended learning“ Szenarien spannend ergänzten. Schüleraktivierung, Kommunikation und Kollaboration standen dabei immer im Mittelpunkt. Die Möglichkeit der interaktiven Gestaltung meines Unterrichts mit Hilfe von Moodle gefiel mir besonders gut: Ich kann authentischen Content mittels Audiodateien, Videos oder Links zu Originalseiten zur Verfügung stellen und sofort Arbeitsaufträge dazu erteilen. Ich kann individuell und individualisiert auf die Lerngruppe und das jeweilige Unterrichtsthema zugeschnittene Unterrichtssequenzen auf der Lernplattform vorbereiten und bei Bedarf umgestalten. Zur Auflockerung und mit entsprechend passender Aufgabenstellung kann ich auch Web 2.0 Tools meiner Wahl einbetten. Einen besonderen Mehrwert bietet aber die Möglichkeit, Arbeitsergebnisse der SchülerInnen für die Peergroup auf der Lernplattform sichtbar zu machen und SchülerInnen zu einer konstruktiven Feedbackkultur anzuleiten. Moodle ist ein offenes System innerhalb des von mir definierten Lernkreises, also innerhalb der Klasse, aber eben geschlossen nach außen. Und das halte ich im Sinne einer vernünftigen Medienerziehung in der Schule durchaus für sinnvoll!

Web 2.0 und Moodle

Im Rahmen einer Diplomarbeit erhielten meine SchülerInnen die Gelegenheit, die Welt des Web 2.0 zu erkunden. Es galt zu erforschen, wie sich diverse Tools im Sprachunterricht ge- winnbringend einsetzen und mit der Lernplattform Moodle kombinieren lassen. Der Diplo- mand  betreute die SchülerInnen online, und ich unterstützte meine SchülerInnen “face to face” im Computerraum bei dieser spannenden Arbeit.

Was anfangs harmlos mit einer Vorstellungsrunde im Forum und einem kurzen Fragebogen zu den Basiskenntnissen der SchülerInnen begann, entpuppte sich alsbald zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den einzelnen Tools sowie den sprachlichen Inhalten, inklusive einiger technischer Herausforderungen. Es galt, eine große Bandbreite abwechslungsreicher und kreativer Aufgabenstellungen innerhalb der fünf Projektwochen zu bewältigen: Dabei wurden Videoclips angesehen, Hörverständnistests gelöst, Gedankenassoziationen mittels Mind-Maps visuell dargestellt, ein gemeinsames Wörterbuch erstellt und in einem Wiki die Ergebnisse einer virtuellen Schatzsuche präsentiert. Damit aber noch nicht genug! Anhand der neuen Spielfunktionen in Edumoodle trainierten die SchülerInnen abwechslungsreich und mit viel Spaß ihren neu erworbenen Sprachschatz, um den abschließenden Online-Test bewältigen zu können.

Ihre Kreativität bewiesen die SchülerInnen vor allem auch in der Arbeit mit externen Web 2.0 Tools, indem sie Avatare kreierten und mit ihrer eigenen Stimme vertonten, zu virtuellen InterviewpartnerInnen avancierten oder online als JournalistInnen einer  Jugendzeitschrift tätig wurden. Großen Anklang fanden vor allem die von den SchülerInnen erstellten animierten Comicdarstellungen, was in den einzelnen Feedbacks der Peergroup eindeutig zum Ausdruck kam.

Ein abschließender Feedbackbogen zum gesamten Projekt ergab, dass die SchülerInnen eine Kombination aus traditionellem Unterricht und E-Learning-Elementen als ideale Unterrichtsform begrüßen würden. Sie meinten auch, dass eine virtuelle Lernumgebung durchaus die Freisetzung kreativer Potenziale zusätzlich fördern würde.


Mon.blog.perso.

Alles was mich bewegt... vor allem eLearning & Co

Kategorien

Archive

Neueste Kommentare

auteur zu Beurteilung der mündlichen…

Creative commons

Creative Commons License
Dieser Werk oder Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Blogstatistik

  • 11,398 hits

Woher kommen die Besucher

Visiteurs

free counters
compteur pour blog